Haustiere in Deutschland

面白い単語・フレーズ

Seit ich ein Kind war, hatte ich immer zwei Hunde. Und auch unter meinen Freunden und Bekannten gab es kaum jemanden, der nicht wenigstens einen, meistens aber Hunde gehalten hat. Manche haben sogar bis zu drei Hunde in einem Haus, dann natürlich meist mit Garten. Ohne Übertreibung kann man daher wohl mit recht behaupten: Der Hund ist das beliebteste Haustier in Deutschland.

Für den Hund gibt es sonst nur abwertende Ausdrücke im Deutschen, wie z.B. Kläffer oder Töle (vor allem für sehr laute Hunde). Wenn der Hund Lärm macht, dann heißt das: Der Hund bellt. Oder in der gesprochenen Variante: Der Hund kläfft oder der Hund gauzt. Lautmalerisch (Onomatopoeia) heißt es aber: “Wuff Wuff”.

Will man dem Hund etwas befehlen, sagt man zumeist “Aus!” für “Hör auf damit!”.

Sehr beliebt sind auch “Mach Platz!” (Leg dich hin) oder “Sitz!” (Setz dich hin).

Tipp: Wer also seinem Hund auch in Japan deutschsprachige Befehle beibringen möchte, der kann sich hieran orientieren; damit wächst auch der Hund ganz einfach mehrsprachig heran.

In Japan sehe ich neben Hunden vor allem Katzen sehr häufig. Diese streunen dann um die Tempel und Schreine oder in den engen Gassen herum. Katzen sieht man überhaupt wenig im Haus, sondern dafür mehr draußen, auch in Deutschland. Wenn eine Katze doch einmal in der Wohnung gehalten werden sollte, dann nennt man sie auch Sofatiger oder Stubentiger.

Ansonsten hält man sich noch häufig Vögel, wie z.B. Papageien, Wellensittiche oder – aber das ist selten – einen ganzen Kakadu. Vögel sind in der Haltung nicht einfach: Sie fliegen herum, meistens kreischen sie, manchmal singen sie, aber insgesamt machen sie, was sie wollen. Bei uns nennt man sie daher gelegentlich Geier.

Viele Leute haben auch Fische, die machen viel Arbeit und sonst – eigentlich nichts. Sie schwimmen nur hin und her. Den ganzen Tag.

Bei DZGO gibt es übrigens nur Digo als Haustier! Aber der ist glücklicherweise stubenrein.

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